Die Zeitschrift für Ministrantinnen und Ministranten

MINIPOST Heftarchiv 2012

MINIPOST 01 // 2012

MINIPOST 01 // 2012

Heute ist was los auf dem Nixhof in Neuss. Ein Voltigierturnier. Jungen und Mädchen turnen auf galoppierenden Pferden um die Wette. Sie haben lange für den großen Tag trainiert. Total spannend ... Noch nie was vom Voltigieren gehört? Kein Problem. Stell es dir wie Kunstturnen vor. Außerdem war ja die Minipost dabei und durfte auch hinter die Kulissen sehen.

In der christlichen Geschichte und Tradition habe sich eine Menge Schätze angesammelt. Aber eben nicht nur Schätze aus Gold und Silber. Auch Texte können Schätze sein, diese sind dann auf eine andere Art und Weise wertvoll und werden deshalb bewahrt und weitergegeben. Wir haben für euch diese Schatzkiste geöffnet und stellen im kommenden Halbjahr die »Highlights« der christlichen Gebete vor: willkommen also zu unserer Serie zum Thema Gebete. Wir beten ganz oft in Gemeinschaft – während unseren Gottesdiensten oder auch wenn wir uns mit mehreren Menschen zu einem bestimmten Anlass versammeln. Wir beten alleine, ganz heimlich, mal leise, mal laut – wenn wir »dem da oben« etwas Spezielles sagen wollen. Doch so einfach und so selbstverständlich das alles klingt, so ist es für viele Menschen gar nicht so einfach, es zu tun: ein Gebet zu sprechen, ja einfach zu beten.

»In manchen Kirchen fühle ich mich nur in Gemeinschaft wohl. Kirchenräume an den Orten, an denen ich zu Hause bin, besuche ich häufig auch alleine. Ich weiß, wo ich sitzen muss, damit ich kaum etwas davon mitbekomme, wie andere Menschen die Kirche betreten oder verlassen, und mich ganz auf mein Gebet konzentrieren kann. Ich kann zielstrebig an den Platz gehen, an dem ich schnell loswerden kann, was ich auf dem Herzen habe. Ich weiß, wo die Stille am schönsten klingt und wo ich dem Ohr Gottes am nächsten bin ...« – So schildert unsere Autorin zum Thema des Monats »Mein Kirchenraum« ihre Gedanken. Schaut rein in den Beitrag und die Fundgrube und setzt euch mit »eurem« Kirchenraum auseinander!

Wann warst du das letzte Mal im Wald? 2011 war das Internationale Jahr der Wälder und es gab mehr als 5.000 Veranstaltungen. Auch in diesem Jahr kann ein einfacher Waldspaziergang ziemlich spannend sein, wenn man Augen und Ohren aufsperrt. Schnapp dir deine Eltern, geh hin und probier es aus. Auch die Minipost war »Vor Ort« und erzählt davon ...

Auf den Xtra-Seiten wird’s mit den unschmelzbaren Schneemännern wieder mal kreativ und auch alle anderen Seiten sind – wie üblich – randvoll mit guten Texten und Infos für dich.

MINIPOST 02 // 2012

MINIPOST 02 // 2012

Möchtest du manchmal an die Decke gehen? Kein Problem. In einer Kletterhalle ist das möglich. Marco und David haben es für die Minipost bei »MOVE« in Düsseldorf ausprobiert. Wer klettern lernen will, braucht nämlich nicht in die Alpen zu fahren. Künstliche Kletterwände gibt es auch in deiner Nähe. Betritt man als Anfänger eine Kletterhalle, hat man gleich ein bisschen Respekt. Ziemlich hohe Wände mit so bunten Knubbeln dran, aber keine Leiter in Sicht. Dafür bewegen sich mutige Menschen ein bisschen wie Spinnen in Richtung Hallendecke. Manche sind mit Seilen gesichert. Andere kleben so an der Wand oder unter einem Vorsprung. Hier könnt ihr lesen, wie dass alles geht ...

Hallo und guten Tag zur nächsten Folge unserer Serie über das christliche Gebet! Wir starten mit dem kleinsten und einfachsten Gebet, das wir Christen kennen – und oft gar nicht als Gebet wahrnehmen, sondern es als eine Art Vorspann oder Einleitung zu einem Gebet verstehen: das Kreuzzeichen. Den Text, den wir sprechen, kennt ihr. In diesem einen Satz ist ein großes Geheimnis unseres Glaubens ausgedrückt, das für uns Menschen auch immer eine Herausforderung bleiben wird: Gott ist der Vater, er ist der Sohn und auch der Heilige Geist – und dennoch, er ist einer. Wie »betet« man das Kreuzzeichen? Diese Folge der Serie versucht eine Antwort.

Sie sind wieder da! Die närrischen Tage, an denen sich in den großen Hochburgen von Düsseldorf über Köln bis hin nach Mainz wieder Jecken und Narren tummeln, verkleidete Menschen feiern und tanzen und all die Sorgen dieser Welt zu vergessen scheinen. Wer an Karneval nicht glücklich ist und keine gute Laune versprüht, gilt gern mal als Spielverderber. »Wie kannst du denn das nicht lustig finden? Wir haben doch alle Spaß!« Aber kann ich auf Knopfdruck fröhlich und lustig sein? Das Thema des Monats beschäftigt sich mit dieser Frage. Die Fundgrube sucht dazu in der Bibel nach Aspekten zum Thema »Lachen«

In Curuguaty, einer kleinen Stadt im Osten Paraguays, lernen die Kinder in der Schule nicht nur Mathe und English, sondern auch Säen und Ernten. Diese ungewöhnlichen »Feldstudien« der Landwirtschaftsschule der Steyler Missionare hat sich unser Reporter einmal angeschaut. Und herausgekommen ist ein wirklich toller Beitrag.

Extra scharf wird’s auf den X-tra-Seiten. Nachos und salsa – das klingt lecker. Da bekommt direkt Lust auf einen Besuch im Kino.

MINIPOST 03 // 2012

MINIPOST 03 // 2012

Lisa und Pia telefonieren samstags nachmittags oft stundenlang. Das machen doch viele, wirst du vielleicht denken. Stimmt, aber wenn Lisa und Pia am Telefon sitzen, dann sprechen sie mit Kindern und Jugendlichen, die Sorgen haben. Die beiden Abiturientinnen arbeiten als Beraterinnen beim Kinder- und Jugendtelefon, einem Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes Düsseldorf. Die Telefonnummer 0800-111-0-333 heißt auch »Nummer gegen Kummer«. Dort kannst du montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr anrufen und dein Herz ausschütten. Unsere Reporterin hat mit den Beraterinnen gesprochen ...

In dem dritten Teil unserer Serie zu den christlichen Grundgebeten widmen wir uns den beiden Bekenntnistexten, die sich in unserer christlichen Tradition entwickelt haben und die wir regelmäßig in unseren Gottesdiensten beten: das Schuldbekenntnis und das Glaubensbekenntnis. Letzteres kennt ihr als kleine Experten sicher auch unter dem Begriff »Credo«, der Lateinisch ist und »Ich glaube« bedeutet.

Wer dient besser – Mädchen oder Jungen? ... um diese Frage zu klären, haben wir zwei Reporter losgeschickt, damit sie sich direkt in einer Gemeinde einmal schlau machen. Zwei sehr spannende und aufschlussreiche Beiträge sind dabei herausgekommen. Lest Sie euch durch und dann könnt ihr – vielleicht – die Frage beantworten ... Mädchen und Jungen – Frauen und Männer, diesen »Kampf der Geschlechter«, den Streit darum, wer was besser kann, gibt es schon lange. Darum schaut die Fundgrube zum Thema dazu auch einmal in die Bibel ...

In der Trockenkammer hängen Arme und Beine an Fleischerhaken. Ein Arbeiter im Blaumann schleppt zwei Oberkörper durch den Raum und legt sie auf die Werkbank, direkt neben die Kiste mit den Händen. Ein Horrorkabinett? Weit gefehlt – bei Mochfiguren in Köln-Rodenkirchen werden Schaufensterpuppen individuell nach Kundenwunsch gefertigt. In der Werkstatt brummen Schleifmaschinen. Feiner Staub liegt in der Luft. Es riecht nach Kunstharz ... Und wie geht's weiter? Schaut rein in unsere Vor-Ort-Reportage.

Ein besonderer Hinweis gilt dieses Mal den Bistumsseiten. Dort findet ihr ganz besondere Spieletipps für eure Gruppenstunden.

MINIPOST 04 // 2012

MINIPOST 04 // 2012

Du hast dich gestoßen. Deine Mutter streicht dir sanft ein bisschen Salbe auf die schmerzende Stelle. Bald geht es dir besser. Hast du dich schon einmal gefragt, wie diese Wundsalbe in die Tube kam? Einige Dormagener Kinder haben es in den Ferien herausgefunden. Sie waren zu Besuch in der Sonnen-Apotheke beim Apotheker Claus Pfeiffer und seiner Assistentin Ramona Utecht. Sie haben sogar ihre eigene Salbe hergestellt.

Teil vier unserer Serie befasst sich mit den Gebeten der Tagzeitenliturgie. Tagzeitenliturgie – ein schwieriger Begriff, den wohl nur wenige kennen. Dieser Begriff stammt aus der Liturgiewissenschaft, die sich mit vielen Feiern des Glaubens beschäftigt. Die Laudes z. B. wird am Morgen gebetet, die Vesper am Abend, die Komplet ist das Nachtgebet der Kirche. Vor allem Frauen und Männern in den Orden und die Priester, aber auch viele gläubige Menschen beten sie. Sie geben dem Tag eine Struktur und so findet Gott in jedem Tag des persönlichen Lebens zu diesen Gebetszeiten seinen Platz.

Ich glaub an dich! – Unter diesem Motto steht die 2. Nordwestdeutsche Ministrantenwallfahrt. Ob zu Fuß, mit Fahrrad, Kanu, Bus oder mit dem Zug, am 16. Juni 2012 machen über 10.000 Ministrantinnen und Ministranten aus den (Erz-)Bistümern Aachen, Essen, Hamburg, Hildesheim, Köln, Münster, Osnabrück und Paderborn eine Wallfahrt nach Kevelaer. Wallfahrten sind schon seit Jahrtausenden und in vielen Religionen bekannt. In vielen Texten gibt es Informationen über die Bedeutung der Wallfahrten und wie diese sich von früher bis heute verändert haben. Das Thema des Monats und die Fundgrube beschäftigen sich damit und schaffen vielleicht neue Zugänge.

Mit bis zu 1,75 Meter Körpergröße und einem Gewicht von rund 80 Kilogramm bei den Weibchen und bis zu stolzen 200 Kilogramm bei den Männchen sind Gorillas die größten aller Menschenaffen. Die Tiere leben in sehr geordneten Verhältnissen, beschränken als tagaktive Wesen praktisch ihre gesamten Aktivitäten auf die Zeit zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr abends. Eine Gorillamutter bekommt maximal alle fünf Jahre ein Junges. Das klingt nicht sehr aufregend – und dennoch gefährden die Menschen ihre »engsten Verwandten«. Unser Vor-Ort-Reporter hat die Gorillas fotografiert und sich mit ihrer Lebenssituation beschäftigt.

Die Xtra-Seiten geben Tipps für Holzarbeiten. Die sind nicht nur schön, sondern auch noch praktisch. Außerdem haben wir wieder eure Seiten, ein neues LIT-Abenteuer und auch das Kummerkastenteam war aktiv ...

MINIPOST 05 // 2012

MINIPOST 05 // 2012

Heiß, fettig und längst Kult: Pünktlich zu ihrem 60-jährigen Geburtstag hat die Currywurst im Herzen von Berlin ein eigenes Museum bekommen. Als Herta Charlotte Heuwer, ihres Zeichens Imbissbudenbesitzerin im Berliner Stadtteil Charlottenburg, im Herbst 1949 erstmals Tomatenmark, Worcestershiresauce und Currypulver über gebratene und kleine geschnittene Brühwürste goss, konnte die 36-Jährige nicht ahnen, mit ihrer Kreation eine Legende ins Leben zu rufen. Heute ist »ihre« Currywurst kulinarisches Wahrzeichen der Hauptstadt ...

Jesu Gebet – um das geht es im 5. Teil unserer Serie. Wer kennt es nicht, das »Vaterunser« – das zentrale Gebet der Christen, das wir in jedem Gottesdienst beten, das wir ganz alleine in stillen Momenten sprechen, das uns verbindet über die verschiedenen Konfessionen hinweg und somit von katholischen, evangelischen oder orthodoxen Christen gebetet wird. Es ist das Gebet des Herrn: Jesus selbst hat so gebetet, hat uns diese Worte mit auf den Weg gegeben.

Im Mai findet der Katholikentag in Mannheim statt. In den fünf Tagen der Veranstaltung werden zehntausende Menschen viel miteinander erleben. Sie werden Gottesdienste feiern und in Gesprächsrunden über Gott und die Welt diskutieren. Sie werden an Konzerten teilnehmen und Workshops besuchen. In den meisten Angeboten geht es um den diesjährigen Titel »Einen neuen Aufbruch wagen«. Aber wer will da eigentlich aufbrechen und wohin? Im Thema des Monats und der Fundgrube werden diese Fragen beantwortet und viele neue Anregungen gegeben.

In Norden in Ostfriesland gibt es schon seit vielen Jahren eine Seehundstation, in der kranke und schwache Tiere gepflegt werden. Oft werden sie am Strand gefunden und von den Fachleuten abgeholt. Eines Tages geschah etwas Trauriges. Im November 2003 strandeten zwei Wale vor der Insel Norderney. Im flachen Wasser können sie nicht leben. Sie starben im Watt, denn sie fanden nicht ins tiefe Meer zurück. Einer von ihnen ist in Lebensgröße ins »Waloseum« eingezogen. In der Vor-Ort-Reportage erfahrt ihr mehr darüber ...

Very british geht es heute in der Peperoni-Kochclub-Küche her. Denn das leckere Toast-Brot-Türmchen, das auf den Xtra-Seiten ausprobiert wird, ist in England ein Klassiker. Wir wünschen »Guten Appetit!« oder ganz stilecht »Enjoy your meal!«.